Bergschadensrecht

Bei der Gewinnung von Bodenschätzen wie Kohle und Salz sowie bei der Wiederherstellung der Tagesoberfläche nach Beendigung des Abbaus kommt es regelmäßig zu Schäden an baulichen  Anlagen. Auch nach Beendigung des aktiven Steinkohleabbaus entstehen aufgrund des Wiederanstiegs des Grubenwassers durch Bodenhebungen Schäden an Immobilien.

Wir beraten Bergbaubetroffene bei der Geltendmachung von Schadensersatz aufgrund eines Bergschadens. Außerdem sind wir für Immobilieneigentümer gerichtlich tätig. Diese gerichtliche Tätigkeit umfasst sowohl Beweissicherungsverfahren zur Feststellung der Ursache des (Berg-)Schadens sowie des Umfangs der Ersatzpflicht des Bergbauunternehmens als auch Schadensersatzklagen gegen Bergbauunternehmen. GTW berät ausschließlich Bergbaubetroffene und keine Bergbauunternehmen. 

Einen weiteren Schwerpunkt unserer Tätigkeit stellen die Information von Verbänden und Immobilieneigentümern in öffentlichen Veranstaltungen, die Teilnahme an Sachverständigen-Befragungen in den Landtagen der Bergbau-Länder sowie bergrechtliche Publikationen dar. 

Bitte entnehmen Sie weitere Einzelheiten unserer Seite www.info-bergschaden.de 

Unser Beratungsumfang im Bergrecht lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  • Schadensersatzforderungen gegen das Bergbauunternehmen im Falle eines Bergschadens
  • Teilnahme an Ortsterminen mit Vertretern des Bergbauunternehmens und Führen der Schadensersatzverhandlungen
  • Geltendmachung des merkantilen Minderwertes und der Schieflagenentschädigung
  • Geltendmachung des Gewinnausfalls sowie der Entschädigung für den Einsatz von Mitarbeitern bei Gewerbebetrieben
  • Empfehlung und Koordinierung von Bergschadens-Sachverständigen wie Markscheider und Vermessungsbüros
  • Prüfung und ggfs. Anfechtung von Zulassungsbescheiden für Rahmen-, Haupt- und Sonderbetriebspläne
  • Akteneinsicht bei Bergbehörden und Umweltbehörden
  • Einsichtnahme in das Grubenbild bei der Bergbehörde